Planungsstopp beim Goldbekhaus

Die Planung für den Ersatzneubau des Stadtteilkulturzentrums im Hamburger Stadtteil Winterhude wurde vom Bezirksamt vorerst auf Eis gelegt. Das bedauern wir sehr – denn in den vergangenen Monaten ist aus einer spannenden Aufgabe ein Projekt mit ganz besonderem Potenzial entstanden.

Gerade der Umgang mit dem bestehenden Gebäude und seinem denkmalgeschützten Kontext hat uns dabei beschäftigt und inspiriert. Ziel war es, einen zukunftsfähigen Ort für Kultur, Begegnung und das lebendige Miteinander im Stadtteil zu entwickeln und gleichzeitig sensibel mit dem Bestand und seiner Geschichte umzugehen.

Umso trauriger ist es, dass diese Planung nun nicht weiterverfolgt werden soll. Für uns endet damit zunächst ein Prozess, in den viel Engagement, Ideen und Herzblut geflossen sind.

Trotz des aktuellen Stopps hoffen wir sehr, dass die Idee des Projekts nicht verloren geht und sich vielleicht in einem anderen Rahmen eine neue Perspektive eröffnet. Das Goldbekhaus ist ein wichtiger Ort für Winterhude – und wir würden uns sehr freuen, wenn wir die Entwicklung dieses besonderen Hauses und seiner Zukunft als ArchitektInnen eines Tages wieder begleiten und mitgestalten dürfen.

Bis dahin bleibt vor allem die Hoffnung, dass gute Ideen manchmal nur einen Umweg brauchen.

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