Goldbekhaus DPA Perspektive Kanal
Goldbekhaus DPA Perspektive Hof
Goldbekhaus DPA Ansicht Nord
Goldbekhaus DPA Ansicht Süd
Goldbekhaus DPA Ansicht West
Goldbekhaus DPA Ansicht Ost
Goldbekhaus DPA Lageplan
Goldbekhaus DPA Schnitt 1
Goldbekhaus DPA Schnitt 2
Goldbekhaus DPA Axometrie 1
Goldbekhaus DPA Axometrie 2

Goldbekhaus

Ersatzneubau der Mehrzweckhalle des Goldbekhauses in         denkmalgeschütztem Kontext der Industriearchitektur des späten 19. Jahrhunderts und Beginn des 20. Jahrhunderts

Es sollte eine Entscheidungsgrundlage für die Bürgerschaft hinsichtlich einer geeigneten Lösung der Raumprobleme des Goldbekhauses entwickelt werden, im Zuge dieser Studien ergaben Voruntersuchungen, dass eine ursprünglich angedachte Aufstockung der bestehenden Halle wirtschaftlich nicht sinnvoll war. Somit ging die weitere Planung von einem Abbruch der bestehenden Halle und der seitlichen Lagerflächen aus und die Planung für einen Ersatzneubau wurde beauftragt.

Im Rahmen der Vorplanung wurden unterschiedliche Baukörper entwickelt. Das Ergebnis ist eine Erweiterung des Bestandsgebäudes Richtung Westen entlang des Kanals. Der Neubau nimmt die Flucht des Bestandes auf und erweitert ihn in Form und Material. Die weiße Mauerwerksfassade des Bestandes zieht sich entlang des Kanals und bildet einen dezenten Übergang zwischen Neu und Alt.

Dem geplanten Erweiterungsbau ist ein zweiter Baukörper, getrennt durch eine gläserne Erschließungsachse, auf der Hofseite vorgstellt. Dieser zusätzliche Baukörper orientiert sich in seiner Farb- und Materialgebung ebenso an den restlichen Gebäuden des Goldbekhofes und wirkt trotz seiner modernen Anmutung vermittelnd zwischen dem Neubau und dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble.

Der neuen Eingangsbereichg befindet sich zwischen den beiden Baukörpern in einer gläsernen Fuge. Die Wegeführung entlang des Bestandsgebäudes führt direkt auf den neuen Eingang zu und bietet den Besuchern eine unmittelbare Orientierung.

Die hofseitige Fassade nimmt die farbliche Gestaltung des Gebäudebestandes auf, wird aber mit Cortenstahl besetzt, dies unterstreicht die besondere Nutzung des Gebäudes und verstärkt die industrielle Atmosphäre sowie Ursprünglichkeit des Ortes als Beispiel für die Industriearchitektur des späten 19. Jahrhunderts und Beginn des 20. Jahrhunderts.

Durch die zum Teil perforierten Oberflächen und die dahinterliegenden Fensterflächen, ergibt sich auf dem zunächst sehr kubischen Buaukörper ein spannungsreiches Fassadenspiel, die Fassade erhält eine Dreidimensionalität.

An der nordwestlichen Gebäudeecke  soll eine Boulderwand entstehen.

Fertigstellung: 06/2020
Auftragggeber: Bezirksamt Hamburg Nord
BGF: 1.247 m²
Bearbeitung: Leistungsphase 1 - 3
Visualisierung: Scoopimages